Was soll das Ganze?

Leute, es wird mal Zeit, das „Ganze“ hier ein wenig zu aktualisieren. Die letzte Einführung hatte irgendwie zu viel Pseudo-Deepness, weshalb ich mich gezwungen sah, den alten Text komplett zu markieren und auf ‚backslash‘ zu drücken.

Irgendwann vor etwa sieben Jahren (Stand: 20. Januar 2014) haben mich zwei Schulfreunde zum Fotografieren gebracht – erst zog ich mit einer lächerlichen gebrauchten Kompakten von Fujifilm, später dann mit einer größeren Kompakten von Canon und seit Weihnachten 2008 dann endlich auch mit Vertretern der Nikon-DSLR-Reihe los. In der Zeit haben wir viel mit Licht, Perspektiven und Fokus gespielt, haben uns zu großen Touren verabredet, auf denen wir wirklich alles wegfotografiert haben, was uns vor die Linse kam, und haben dann aber auch wirklich richtig geile Sachen hinbekommen! Im Ernst, seit Flickr für die Free-User wieder alles freigeschaltet hat, hab ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder das alte Zeug gesehen, und „baff“ bezeichnet meine Reaktion darauf nur ungenügend.

Natürlich haben wir auch über dieses und noch viele andere Themen gebloggt – ich aber eher sehr diffus. Manchmal habe ich echt schwachsinnige Scheiße geschrieben, nur um was gepostet zu haben. Ich hoffe, die Altlasten tauchen nirgendwo mehr auf. Das wäre mir nicht nur ein bisschen peinlich…

Das mit dem Fotografieren hab ich aber immer weiter gemacht – auch als sich die Wege mit den alten Mitstreitern verloren (wie das halt oft so ist, wenn man von der Schule abgeht). Irgendwann in den Sommersemesterferien 2012 hat mich ein ausführlicher Blick auf das Blog einer sehr netten Freundin dann auch wieder dazu bewegt, es noch einmal zu versuchen und wirklich persönlicher und nur darüber zu posten, was ich meiner Meinung nach am besten kann.

Die Geschichten und Erklärungen zu den Fotos sind vielleicht nicht mehr so lang wie zu Beginn, aber meine Intention ist es weiterhin, mit dem Projekt „starrebilder“ die Faszination des Einfangens von Momenten aller Art mit Hilfe einer Kamera zu zeigen und sie durch die Rekapitulation eines Geschehens mit Hilfe der entstandenen Bilder auch für mich selbst zu begreifen. Oh Mann, jetzt hört es sich doch wieder verschwurbelt an. Egal, Ihr wisst hoffentlich, was ich meine.

Kurz gesagt: Fotografieren find ich geil! Ich will mich da auch gar nicht auf irgendeine „Sparte“ festlegen. Seit Längerem ist es die in Sachen Kreativität weniger spannende und doch allein wegen der vielen verschiedenen Formen von Lebewesen und des teils sehr hohen Schwierigkeitsgrades verdammt aufregende Naturfotografie (Schwerpunkt: Libellen), aber wer weiß: Vielleicht ändert das sich auch mal wieder! Hauptsache, es baumelt eine Spiegelreflex an meinem Hals, und der Bildschirm klackert an den Haltern des Rucksacks oder den Knöpfen der Winterjacke.

Und letztendlich möchte ich mich durch dieses Projekt auch mit anderen Blogger- und Fotografie-Kollegen kurzschließen, Erfahrungen austauschen und noch ein paar Dinge dazulernen können, da der Mensch bekanntlich immer nach mehr strebt und meine Wenigkeit mit den eigenen Ergebnissen nie hundertprozentig zufrieden ist. Aber was ist auf dieser Welt überhaupt schon vollendet…

In diesem Sinne: Freut Euch, Ihr Knipser, freuet Euch sehr, schon ist nahe der Post!

Euer (derzeit anscheinend zu schlechten Scherzen aufgelegter) Simon 😉

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8 Antworten to “Was soll das Ganze?”

  1. PS-Antwort: Nein 🙂
    Tolle Aufnahme übrigens, wo ist das?

  2. Das ist an der Mosel bei Briedel, wo meine Großeltern wohnen. 🙂

  3. 4,7 km laut Google-Maps, um die eine Mosel-Schleife herum – DAS Zell?

    • Wieso DAS Zell? Weißt du von der Jahrhundertflut, die die Stadt in den Neunzigern fast komplett geflutet hat?

      • Öh… nein, davon weiß ich nichts *schäm*, das ‚DAS‘ bezog sich auf die Frage, ob es DAS Zell ist, das ich laut Google-Maps nahe Briedel gefunden hatte… 😉

  4. Öhm ja, das ist richtig. 🙂

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